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Zum PinnausperrwerkAm 1. Oktober startete pünktlich um 11:00 vor der Drostei bei strahlendem Sonnenschein eine kleine Gruppe von 11 Radlern unter der Tourenleitung von Hartmut Hosse zum Pinnausperrwerk an der Pinnaumündung. Nach einer kurzen Einweisung über die zu beachtenden Regeln ging es in flotter Fahrt über Appen, Moorrege bis an den Moorreger Deich, der parallel zur Pinnau bis zur Klevendeicher Drehbrücke führte. Diese  Drehbrücke ist die zweitälteste noch in Betrieb befindliche Drehrücke in Deutschland und die älteste in Schleswig-Holstein.

Sie wurde 1887 erbaut und ist noch immer nahezu unverändert in Betrieb. Wir erlebten gerade eine der seltenen Öffnungen für die Passage eines Seglers. Dann ging es weiter dem Deich entlang zum Pinnausperrwerk, welches derzeit für 1 ½ Jahre wegen einer Generalüberholung für die Querung von Fußgängern und Radlern gesperrt ist. Auch landwirtschaftliche Fahrzeuge können nicht mehr passieren, sie müssen einen weiten Umweg fahren.

Wir fuhren weiter am Deich entlang und machten einen Abstecher zum Café Grothe in Hohenhorst. Von außen anscheinend nur eine Dorfbäckerei, aber hinter dem Gebäude, von der Straßenseite nicht einsehbar, erschließt sich uns ein parkähnlicher großer Garten mit Sonnenterasse. Hier fanden alle Teilnehmer an einem großen Tisch Platz. Wir waren überrascht von der Riesenauswahl an Torten und Gebäck (alles selbst in der Backstube hergestellt). Es gab auch belegte Brötchen für diejenigen, die es nicht so süß mochten. Die freundliche Bedienung servierte uns ohne lange Wartezeiten (es ist Sonntag Nachmittag, allerdings gegen 14 Uhr und der große Andrang kam erst später) Riesentorten und Kaffee. Wer gerne nachmittags Kaffeetrinken geht, sollte hier unbedingt wieder einkehren, es lohnt sich. Bei schlechterem Wetter ist im Innenbereich reichlich Platz auch für größere Gruppen.

Nach der Stärkung bei Kaffee und Kuchen fuhren wir weiter an der Haseldorfer Binnenelbe entlang und machten einen kurzen Halt am Haseldorfer Bootshafen. Die steilen Auffahrten zur Deichkrone verlangen kräftige Beinarbeit und eifriges Schalten, hier waren die Pedelecfahrer klar im Vorteil. Weiter ging es an der Elbe entlang am Außendeich auf asphaltieren Wegen, die allerdings von den vielen Schafen reichlich verschmutzt waren, vorbei an der Hetlinger Schanze, durch den Ort Hetlingen in Richtung Holmer Sandberge. Im Forst Klövensteen machten wir eine kurze Rast am Seerosenteich und fuhren dann weiter zum Pinneberger Baumpark, der seit 2 Jahren für viel Geld errichtet wurde und schon wieder ziemlich verwahrlost aussah. Nach einer Fahrt durch die Eggerstedter Parkstadt mit den vielen neuen Wohnhäusern waren wir um 16:10 Uhr wieder am Treffpunkt Drostei angekommen, wo die Tour dann auch endete.

Insgesamt fuhren wir 55 km, es gab keine Pannen. Der Streckenverlauf war vom Tourenleiter Hartmut Hosse gut ausgesucht, es wurden überwiegend wenig befahrene Nebenstrecken mit guter Fahrbahnbeschaffenheit benutzt. Hauptstraßen wurden, wenn überhaupt, nur 3-4 überquert. Das gute Wetter, die hervorragende Organisation und die ausgesuchten Lokation  machten die Radtour zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer. Vielen Dank Hartmut!

Frank H. Mohr