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Fahrradklima-Test 2017Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Pinneberg erneut auf einem der letzten zehn Plätze der fahrradfreundlichsten Städte seiner Größe. Über 100 Pinneberger hatten im Oktober 2016 an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Bemängelt haben Pinnebergs Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem die zu schmalen und holperigen Radwege, radfahrerfeindliche Ampelschaltungen sowie die mangelhafte Radwegführung im Bereich von Baustellen. Das ist schade, weil das Gros der Radfahrer die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums per Fahrrad positiv hervorhebt.

ADFC-Sprecher Ulf Brüggmann sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für moderne Städte – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Pinneberger auf dem Rad unwohl fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt bei anderen Städten, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit vergleichsweise kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, beispielsweise durch radfahrerfreundliche Lösungen an Ampeln und Baustellen sowie eine bessere Bekämpfung des Fahrraddiebstahls. Wenn Pinneberg will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und der Stadt Lärm und Abgase ersparen, dann muss JETZT gehandelt werden.“
Pinneberg liegt bundesweit auf Platz 355 von 364 in der Kategorie der Städte bis 50.000 Einwohner, im Landesvergleich zum dritten Mal hintereinander auf dem letzten Platz.

Überwiegend geben die Pinneberger die Note mangelhaft für die Fahrradfreundlichkeit Die Mehrzahl der Teilnehmer sagt, Radfahren bedeute in der Stadt Stress und dass in jüngster Zeit kaum etwas für den Radverkehr getan wurde.

Über 120.000 Teilnehmer bundesweit

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2016 zum siebten Mal durchgeführt. Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 mit rund 150.000 Euro gefördert. Über 120.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2014. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück.