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ADFC-Fahrradklima-TestNoch knapp drei Wochen, bis zum 30. November, können die Bürger*innen die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 bewerten. Um in die Wertung zu gelangen, müssen in einer Kommune eine Mindestanzahl an Abstimmungen erfolgen. Diese Mindestanzahl ist in einigen Kommunen des Kreises Pinneberg noch nicht erreicht.

FahradparkhausIn Pinneberg gibt es bisher am Bahnhof nur 600 Stellplätze und viel Vandalismus an den abgestellten Rädern. Ein wertvolles Rad kann dort nicht abgestellt werden.

Abstellmöglichkeiten, in denen die Räder vor Vandalismus und Diebstahl sicher sind, können auch für Pedelecs verwendet werden. Dadurch erhöht sich der Einzugsbereich für den Bahnhof und kombinierte Wege aus Rad und Bahn. Wir streben eine Verkehrswende an, in der viel mehr Personen auf ihr Auto verzichten. Da viele Wege nicht alleine mit dem ÖPNV oder dem Rad zu bewältigen sind, ist eine Kombination aus Fahrrad und Bahn eine Lösung.

Veloroute 3 führt über einen GehwegPosition des ADFC-Pinneberg zum Interview mit der Bürgermeisterin im Pinneberger Tageblatt vom 18. August 2022

Der ADFC Pinneberg stimmt Frau Steinberg zu: Pinneberg ist rein geographisch und topographisch betrachtet ideal für eine Fahrradstadt. Dennoch mangelt es unverändert an der dafür erforderlichen sicheren Infrastruktur.
Frau Steinberg bemüht in ihrem Interview die sehr wenigen Maßnahmen, die überhaupt bewegt wurden. Leider sind diese teilweise schon mehrere Jahre alt und aus unserem Blickwinkel betrachtet außerdem ganz überwiegend planerisch/handwerklich schlecht umgesetzt. Am Rande sei erwähnt, dass nur in den wenigsten Fällen die Initiative von der Pinneberger Verwaltung ausging. Im Einzelnen:

Am 15. August erschien ein viel beachtetes Interview mit der Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg im Pinneberger Tageblatt. Frau Steinberg wird dort mit den Worten "Ich bezeichne Pinneberg gern als Fahrradstadt" zitiert. Angesichts des seit Jahren konstant schlechten Abschneidens der Stadt beim ADFC Fahrradklima-Tests ist das eine mutige Aussage, die auch auf Widerspruch stößt. Als Antwort auf kontroverse Leserbriefe hat sich nun auch unser stellvertretender Sprecher, Matthias Walenda zu Wort gemeldet. Sein Leserbrief erschien am 6. September im Pinneberger Tageblatt:

Dr. Thorben Prenzel von der RAD.SH wird am Mittwoch, 15. Juni um 19:00 Uhr im Rathaus Rellingen eine Einführung zu den wichtigsten Aspekten moderner Radverkehrsförderung geben. Denn Radverkehr ist mehr als nur Radwege bauen. Es braucht einen Dreiklang aus Infrastruktur, Serviceangeboten und Öffentlichkeitsarbeit. Im Endeffekt geht es darum, ein radfreundliches Klima in einer Kommune zu erzeugen. Erst dann können im Rahmen einer Gesamtstrategie ein sinnvolles und abgestimmtes Verkehrsnetz für alle Verkehrsteilnehmer erstellt werden.

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